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Hast du schon Mal was von einem inneren Kreis gehört? Wenn nicht, möchte ich es dir in diesem Beitrag näher bringen.

Jeder Mensch lebt im Mittelpunkt seines Kreises und um sich herum sind mehrere Kreise. Den ersten Kreis nennt man innerer Kreis und dann gibt es noch denn mittleren und den äusseren Kreis. In diesen Kreisen befinden sich all die Menschen, die du kennst, je nachdem wie nahe sie dir stehen. Oftmals entscheidet man nicht so bewusst, in welchem Kreis ein Mensch steht, sondern es ergibt’s sich einfach so, weil man sich mehr oder weniger sieht oder weil der Draht zueinander besser oder harziger ist.

Mir persönlich ist diese Woche wieder einmal ganz stark bewusst geworden, wie wichtig es ist, die Menschen in seinem innersten Kreis sorgfältig auszuwählen. Schliesslich kommen immer wieder Mal neue Menschen dazu und andere gehen einen anderen Weg weiter. In der Meditation oder auch bei einer Reflexion kann man sich vor Augen führen, wer denn überhaupt zum innersten Kreis gehört. Innerhalb der Meditation, die ich führte, stellte ich fest, dass mir gewisse Menschen im innersten Kreis an meiner Energie zehren. Ich spürte, dass es mir eigentlich so nicht gut tut.

Was mach ich nun mit dieser Information? Ich habe mir vorgestellt, wie ich diese Menschen aus dem inneren Kreis in den mittleren oder äusseren Kreis stelle, so dass es für mich stimmig ist. Allein durch diese Visualisierung, verändern sich die Beziehungen zu diesen Menschen und manchmal darf man es auch einfach offen und ehrlich kommunizieren.

Durch diese Übung ging es mir gleich besser und ich fühlte mich freier. Mir wurde wieder ganz klar vor Augen geführt, lieber weniger dafür wirklich gute Freunde im innersten Kreis.

Hast du die Menschen in deinem innersten Kreis sorgfältig ausgewählt? Ist es vielleicht wieder einmal Zeit, zu reflektieren, wer dich wirklich auf deinem Weg unterstützt? Hab keine Angst, Menschen loszulassen, die dich auf deiner Zugfahrt für eine Station begleiten durften. Stefür dein Wohl einzustehen und ehrlich zu sein!

Gestern war es soweit und ich habe öffentlich erzählt, wie ich meine Spiritualität lebe. Das mag von aussen so einfach scheinen, aber in mir drinnen sah es einen Tag davor anders aus. Ängste kamen in mir hoch, im Aussen wurde ich getriggert und mir wurde ein schlechtes Gewissen gemacht, dafür, dass ich meinen eigenen Weg gehe. Einen kurzen Augenblick lang hätte ich das Interview am liebsten abgeblasen.

Aber das wollte ich doch gar nicht. In meinem tiefsten Inneren spürte ich, wie gut es tut, seine Wahrheit auszusprechen, sich nicht verstellen oder verstecken zu müssen und offen zu sprechen. Ich wollte nicht mehr länger, Verstecken spielen, nur um ja niemandem auf die Füsse zu treten. Mir war auch bewusst, wie vielen Menschen es genau gleich geht wie mir und ich unterstütze sie gerne. Wenn ich mich traue, rauszugehen und zu sagen, was ich denke und wie ich lebe, kann es bereits Menschen inspirieren und sie auch nicht so allein auf ihrem Weg fühlen lassen.

Am Abend vor dem Interview erhielt ich von einer lieben Freundin eine Heilsitzung zu diesem Thema. Ich durfte die Blockade lösen, dass sich meine Liebsten von mir trennen, wenn ich meine Wahrheit ausspreche. Ebenso glaubte ich im Unterbewusstsein, dass ich mich zwischen anderen und meinem Weg entscheiden muss. Es schien mir unmöglich, dass ich meinen ganz persönlichen Weg gehen kann und meine Liebsten bei mir bleiben. Das durfte ich alles lösen.

So viel entspannter wachte ich am Morgen vor dem Interview auf. Ich erkannte, dass ich meine Erfahrungen teilen kann und es gar keine Diskussionen oder Angriffe geben wird. Und wenn es doch negative Reaktionen geben sollte, interessieren sie mich einfach nicht mehr, weil ich so oder so einfach meinen Weg gehe. Lange genug habe ich das getan, was mir gesagt wurde.

Als dann der Moment vom Interview da war, ging alles so viel leichter und lockerer, wie ich mir das überhaupt vorstellen konnte. Ich liess mich einfach führen. Schlussendlich bin ich so zufrieden mit dem Ergebnis und es fiel sooo eine grosse Last von mir. Es ist raus und ich kann wieder einen Schritt weitergehen. Ich war von Freude und Dankbarkeit erfüllt und bin einfach nur froh, dass ich mich dieser Herausforderung gestellt habe.

Traust du dich, deine Wahrheit zu sprechen? Es geht immer noch mehr. Trau dich und wenn es herausfordernd ist, hol dir Unterstützung, damit es leichter geht.